Ginge es nach Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou und den Währinger Grünen, würde dieses umweltschädigende und Bevölkerungsverachtende Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Wahrscheinlich sogar unbeabsichtigt, da die Grünen gedankenlos und Ideenverliebt ohne Bedacht auf Konsequenzen agieren.
Dass das Nebeneinanderfahren von Fahrradfahrern ausschließlich der Kommunikation dient und, soweit ich mich erinnere, genau aus diesem Grund ein Handybenutzungsverbot im Auto erfolgreich eingeführt wurde (Ablenkung), scheint die Stadträtin nicht zu interessieren. Dass dies für die Radfahrer zwar ein Plus an Freiheit, dafür aber auch ein nicht unerhebliches Manko an Sicherheit bedeutet, anscheinend auch nicht, wie man schon an der Querlegung der Grünen bei der Schutzhelm-Pflicht für Radfahrer gesehen hat.
Kommt nun auch noch die von den Währinger Grünen gewünschte Fußgängerzone auf der Währingerstrasse, wird es für die Bewohner der Gentzgasse bitter. Die jetzt schon, zumindest in den immer länger werdenden Stoßzeiten, überlastete Gentzgasse würde zur absoluten Stauzone. Da eine Zufahrt für Liefertätigkeit in Fußgängerzonen meist auf wenige Morgenstunden beschränkt wird, kann man sich ausmalen, wo die Lkw-Lieferanten "kurz" stehen bleiben müssen. In zweiter Spur auf der Gentz- oder Schulgasse oder in Zufahrtstraßen zur Währingerstraße. Nicht zu vergessen, dass sich dort zahlreiche Kindergärten und der Schulweg von vielen Währinger Jugendlichen befinden.
Die Gentzgasse würde zur grauen Durchzugsstrasse ohne "Durchzug" und belastet dann durch "ruhenden" Stauverkehr die Umwelt und die Währinger Bürger. Dies kann bei dem recht übersichtlichem Währinger Straßennetz auch ohne große Erhebungen durch die zuständigen Magistratsabteilungen gesagt werden. Dass sich dies auch nicht positiv auf eine Belebung der Geschäfte auswirkt, sollte auch klar sein.
Euer Bezirksrat Peter Zauner