"Die Junge ÖVP Wien möchte Wien zu einer echten Jugendmetropole machen. Dazu gehört im Medienzeitalter auch das Internet. Geht es nach der Jungen ÖVP Wien, so können die Kunden der Wiener Linien in den Öffis künftig auch gratis im Internet surfen. Geht es nach Stadträtin Brauner, so ist das nicht notwendig", kritisiert Gemeinderat Sebastian Kurz, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien, die Vorgehensweise der Stadträtin.
"Wenn im Regierungsübereinkommen steht, dass es künftig W-LAN an öffentlichen Plätzen gibt und Stadträtin Vassilakou das auch in Medien groß ankündigt, erwarten wir, dass dazu auch die Öffis zählen. Es gibt zahlreiche Beispiele, die hier mit gutem Beispiel vorangehen - wie Madrid und Linz - und ihren Öffi-Nutzern Gratis-W-LAN anbieten," so Kurz weiter.
"Wenn Brauner hier argumentiert, dass ohnehin jeder ein Mobilpaket bei seinem Laptop bzw. Smartphone dabeihat, so ist das realitätsfern und sicher keine schlüssige Argumentation. Die rot-grüne Stadtregierung hat einen Bedarf an Gratis-W-Lan an öffentlichen Plätzen festgestellt. Die Öffis sind genauso ein öffentlicher Platz - wie der Name schon sagt. Warum sollen dann hier die kostenpflichtigen und von der Geschwindigkeit her langsameren Angebote der Mobilfunkbetreiber das Totschlagargument sein? Wien darf den Anschluss an andere europäische Metropolen nicht verpassen und sich nicht vor jeder Innovation verschließen", so Kurz abschließend.