Erfolgreiche Oppositionspolitik in Neubau: Aus für die FUZO Gardegasse

Mit überwältigender Mehrheit stimmten AnrainerInnen des betroffenen Grätzels gegen die Minifußgängerzone- sinnloses Verkehrsexperiment wird abgestellt (06.10.2011)

Trotz unterschiedlicher Gewichtungen der Wählerstimmen bei der Befragung zur Gardegasse gibt es ein eindeutiges Votum gegen die von den Grünen favorisierte Fußgängerzone. Nur die sofortige Aufhebung kann für einen raschen Schlusstrich in dieser Sache sorgen.

"Das Ergebnis sollte für die Grünen ein Denkanstoss sein, die Verkehrspolitik im Bezirk nicht zur Ideologiefrage, sondern zur Sachfrage zu machen", so Daniel Sverak, Klubobmann der ÖVP Neubau.

Pressestimmen:

Kurier/Krone

Die umstrittene Fußgängerzone in der Gardegasse in Wien-Neubau ist Geschichte: Die Bürgerbefragung dazu ergab ein klares Nein. Die unmittelbaren Anrainer stimmten mit 135 zu 83 Stimmen dagegen, die Befragten in Burg- und Neustiftgasse mit 260 zu 45. Die Beteiligung lag bei fast 50 %. Bezirksvorsteher Blimlinger ist überrascht, dass auch die unmittelbaren Anrainer gegen die Fußgängerzone gestimmt haben. Möglicherweise seien sie enttäuscht darüber, dass deren Einführung nicht rechtzeitig kommuniziert wurde, meint Blimlinger. Daniel Sverak von der ÖVP pocht auf eine rasche Umsetzung des Bürgervotums.

Die Presse/Heute

Die Anrainer der Gardegasse haben sich in einer Abstimmung eindeutig gegen die Errichtung einer Fußgängerzone entschieden. Von 529 gültigen Stimmen sprachen sich 395 Personen dagegen aus, nur 128 waren dafür. Mit Genugtuung nahm das Abstimmungsergebnis Daniel Sverak, Klubobmann der ÖVP Neubau, zur Kenntnis: Die verkehrspolitische Vernunft habe sich durchgesetzt, die Fußgängerzone sei für die Anrainer von Anfang an nicht nachvollziehbar gewesen, so Sverak.

BezR Sverak und Barowski in der menschenleeren Gardegasse: nach fast einem Jahr Probezeit noch immer nicht angenommen