Miserables Zeugnis für Rot-Grün

Es wird nicht besser, sondern schlimmer - Der Stadtregierung wird dringend empfohlen von der Fortführung ihrer Amtsgeschäfte abzusehen

Am Freitag sind in Wien rund 225.000 Schülerinnen und Schüler mit einem Zeugnis in der Hand in die wohlverdienten Ferien gestartet. "Auch wenn Leistungsbeurteilung, Leistungsdarstellung bzw. Noten überhaupt nicht die Sache von Rot-Grün ist, haben wir uns die Mühe gemacht, der rot-grünen Stadtregierung ein Zeugnis auszustellen“, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel im Zuge der heutigen Pressekonferenz und weiter: „Dabei haben wir uns vor allem angeschaut, was für das Führen von Regierungsgeschäften von besonderer Bedeutung wäre. Nämlich Leistungswillen, Realitätssinn sowie Mut, vor allem Mut zu Veränderung. Da die rot-grüne Stadtregierung hier erwartungsgemäß nicht sehr gut abgeschnitten hat, wurden der Fairness halber auch Bereiche beurteilt, in denen Chancen auf gute Noten bestanden haben. Nämlich Selbstdarstellung, Freigiebigkeit, Kreatives Denken im Sinne von Schönfärberei sowie Sitzfleisch im Sinne von Sesselkleben“

Zu den Zeugnissen

Bürgermeister Michael Häupl

Als Chef dieser rot-grünen Stadtregierung ist er für diese unterdurchschnittliche Performance verantwortlich. Deshalb raten wir ihm dringend von der Fortführung dieser rot-grünen Stadtregierung ab.


Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou

Vassilakou ist hauptverantwortlich dafür, dass im Bereich des Lobau-Tunnels nichts weiter geht und die Donaustadt weiterhin durch Dauerstaus lahmgelegt wird und zu einem Dauerparkplatz verkommt. Lob gibt es allerdings für ihr Sitzfleisch bzw. ihre Sesselkleberqualitäten. Dabei ist sie unübertroffen und in ihrer Argumentation auch sehr kreativ. Auch bei der Freigiebigkeit von Steuergeld ist sie manchem Stadtrat wohl ein Vorbild und auch sehr kreativ bei den Möglichkeiten zur Steuergeldvernichtung. Ihr wird der Rücktritt ausdrücklich nahegelegt.


Stadträtin Sonja Wehsely

Wehsely ist für die Mega-Baustelle Mindestsicherung und damit für den Anstieg der Zahl der Mindestsicherungsbezieher um 74.000 um 70 Prozent auf 180.000 verantwortlich. Auch was die Kontrolle der islamischen Kindergärten betrifft, ist sie weit weg von Realitätssinn. Bestnoten gibt es jedoch im Bereich der Selbstdarstellung, der Freigiebigkeit von hart erarbeitetem Steuergeld, der Schönfärberei und des Sesselklebens. Auch ihr wird der Rücktritt ausdrücklich nahegelegt.


Stadträtin Sandra Frauenberger

Die unter anderem für Personal zuständige Stadträtin Frauenberger hat sich in den letzten Wochen auch noch durch den großen Skandal der Frühpensionierung von 800 gesunden Beamten der Wiener Stadtwerke aus „organisatorischen Gründen“ ausgezeichnet. Die Stadträtin verzichtet hier auf eine Arbeitsleistung im Wert von 280 Mio. Euro. Ein Verrat am Steuerzahler der Sonderklasse, wofür die Wienerinnen und Wiener die Zeche zahlen müssen. Und damit ein klassischer Fall von Ungerechtigkeit gegenüber allen Leistungswilligen. Deshalb auch unsere Empfehlung, sich ernsthafte Gedanken über ihre Zukunft zu machen und „aus organisatorischen Gründen“ einen Jobwechsel zu überlegen.


Stadtrat Michael Ludwig

Mit Stadtrat Ludwig gibt es einen kleinen Lichtblick. Im Bereich des Realitätssinnes ein Vorzugsschüler. Auch ein „Gut“ für den Bereich der Leistungswilligkeit. Ihm wird die Fortführung seiner Amtsgeschäfte empfohlen.


Stadträtin Renate Brauner

Gerade die vergangene Rechnungsabschlusswoche, mit einer Verdoppelung der geplanten Schulden auf über eine halbe Milliarde Euro, hat gezeigt, dass die Stadträtin absolut fehl am Platz ist. Die Schulden der Stadt fressen unsere Zukunft auf und Brauner tut absolut nichts dagegen. Neben den Rekordschulden ist sie auch für die Rekordarbeitslosigkeit, Arbeitsplatzvernichtung und das unterdurchschnittliche Wirtschaftswachstum in dieser Stadt verantwortlich. Deshalb wird Stadträtin Brauner der Rücktritt nahe gelegt.


Stadträtin Ulli Sima

Auch Umweltstadträtin Sima ist ein Sorgenkind der Stadtregierung. Zwar ausgezeichnete Noten bei der Selbstdarstellung, aber nur mangelhaft bei Leistung und Output, wofür eine dringende Änderung empfohlen wird.


Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny

Bei Kulturstadtrat Mailath-Pokorny konnte nur die Freigiebigkeit und das Sitzfleisch beurteilt werden. Der Rest konnte leider wegen fehlender Wahrnehmung nicht beurteilt werden.


„Zusammenfassend ist festzustellen, dass der rot-grünen Stadtregierung dringend empfohlen wird, die Amtsgeschäfte nicht fortzuführen. Es wird nicht besser, sondern nur schlimmer. Die 100 Baustellen nach den ersten 100 Tagen Rot-Grün sind nicht besser, sondern das Ausmaß immer größer geworden", so Blümel abschließend.