Juraczka präsentiert erste Plakatwelle der ÖVP Wien

"Wir wollen keine Revolutionen, wir wollen die Stadt weiterentwickeln"

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ÖVP Wien-Chef Manfred Juraczka präsentierte die erste Plakatwelle zu den Schwerpunktthemen Wirtschaft, Verkehr und Bildung unter dem Titel "Kurswechsel jetzt!", die ab sofort in Wien affichiert wird.

"Nach einem intensiven Sommer mit einer Verkehrsinitiative für sinnvolle Verkehrspolitik mit mehr als 14.000 Unterschriften, einer Roadshow durch die Bezirke, zigtausenden Hausbesuchen und Telefonaktionen starten wir nun in den Intensivwahlkampf."

Dabei hat man sich bei der "Materialschlacht" bewusst zurückgehalten.Schließlich geht es darum, dass das, was man von der Stadtregierung fordert - nämlich nicht mehr Geld auszugeben, als man zur Verfügung hat - auch selbst zu leben. Fünfeinhalb Wochen Wahlkampf sind genug. Wir wollen keine Revolutionen, wir wollen die Stadt weiterentwickeln.

In der Verkehrspolitik geht es darum, eine Politik des Miteinanders und der Anreize zu gestalten und keine Politik der Verbote und Schikanen. Unsere Kinder bereits in der Schule bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten, steht in der Bildungspolitik im Vordergrund. Deshalb braucht es mit dem Gymnasium auch eine Leistungskomponente im Bildungssystem.

Die rot-grüne Stadtregierung legt es jedoch darauf an, die AHS-Unterstufen über die Hintertür abzuschaffen, um die gemeinsame Schule in Wien zu realisieren. Bereits seit 2002 wurde keine einzige öffentliche AHS-Unterstufe in Wien mehr eröffnet.

"Wir wollen und werden das Gymnasium nicht entsorgen, solange wir nichts besseres zur Verfügung haben."

Jeder CEO würde massive Probleme mit dem Aufsichtsrat bekommen, wenn er mit dem Gymnasium die einzige "Cash Cow" entsorgen würde, um gleichzeitig mit den Problemfeldern weiterzuarbeiten.

Auch das Thema Wirtschaft steht bei der aktuellen Plakatwelle im Vordergrund. Wien hat schließlich rund 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung, allerdings 36 Prozent der österreichischen Arbeitslosen. Fünf Jahre lang hat man dazu von der rot-grünen Stadtregierung nichts gehört. Nun ist wenigstens die SPÖ - zwar nur auf dem Plakat, aber immerhin - darauf gekommen, dass es hier dringend Maßnahmen braucht.

Juraczka hat dazu bereits gemeinsam mit dem Präsidenten der Wiener Wirtschaftskammer, Walter Ruck, ein 11-Punkte-Programm für 25.000 neue Jobs präsentiert. Dieses beinhaltet u.a. die Sonntagsöffnung in Tourismuszonen, die Verlängerung der Transsibirischen Eisenbahn bis Wien, der Abschaffung der Werbeabgabe oder den Ausbau des Glasfasernetzes in Wien.

"Ohne einer funktionierenden Wirtschaft ist alles andere Makulatur."