Die City ÖVP denkt mit Bürgern in die Zukunft

Über die "Open Space" Methode wurden Visionen entwickelt. Über 80 Bezirksbewohner beteiligten sich an der Ideenfindung und nahmen an "Think City" teil. (26.05.2011)

Die City-ÖVP lud Bewohner des Bezirks zum Denken ein. "Unser Ziel ist es, Perspektiven zu finden, die in der Inneren Stadt unser politischer Kompass für die kommenden Jahre sind", erläuterte Markus Figl, der Obmann der City-ÖVP, in seiner Einleitung der Veranstaltung, die unter dem Motto "Think City - Bürger machen Zukunft" stand.

Etwa 80 Interessierte, unter ihnen auch ÖVP Wien-Chefin Christine Marek und BV-Stv. Jessi Lintl, folgten der Einladung in den Stephanisaal des Curhauses St.Stephan. Die Ideenfindung und Diskussion folgten den Regeln der Open Space-Methode, einer beliebten Technik, um große Gruppen zu strukturierten und gemeinsamen Diskussionen zu führen.

"Zweifellos ein Experiment", wie Markus Figl im Vorfeld der Veranstaltung anmerkte. Aber das Experiment ist mehr als geglückt. Zunächst wurden gemeinsam Themen gesammelt, gegliedert und Gruppen gebildet. Niemand war an eine Gruppe gebunden. Es galt das "Gesetz der zwei Füße", demzufolge jeder zu jedem Zeitpunkt die Gruppe wechseln konnte. Das führte zu ständigem und lebendigem Austausch von Meinungen zu Dauerbrennern wie Verkehr, Stadtgestaltung, Zusammenleben oder Architektur.

Am Ende standen jede Menge Meinungen, Ideen und Perspektiven. Diese gilt es nun aufzuarbeiten und in konkrete Politik zu verwandeln.