Die Einführung von Tempo 30 nur um des 30er willen lehnt die ÖVP Wien entschieden ab, so Landesgeschäftsführer Alfred Hoch. Dass es Bedarf für Tempo 30 Zonen aufgrund verschiedener Gegebenheiten in der Stadt gibt, ist unbestritten, jedoch wehrt sich die ÖVP Wien dezidiert gegen die Methode, diese generell und flächendeckend einzuführen.
"Es wird hier wieder einmal versucht , getrieben durch eine ideologische Scheuklappenpolitik, von oben herab Dinge zu verordnen, die an der Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger vorbeigehen."
Möglicherweise hat man in diesem Fall auch die Rechnung ohne die zuständige Magistratsabteilung gemacht, da es in der Vergangenheit mehrere Fälle gab, bei denen die MA46 das Ansuchen diverser Bezirke auf die Einführung von Tempo 30 Zonen ablehnte.
Zur Äußerung von Grün-Gemeinderat Maresch bezüglich der Wohnstraßen ist auch noch folgendes anzumerken: Eine Einführung von Tempo 30 in Wohnstraßen würde eine Verschlechterung der derzeitigen Situation bedeuten, da in der StVO bereits jetzt in Wohnstraßen Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist!
"Diese Vorgangsweise ist die Fortsetzung einer unkoordinierten und chaotischen Verkehrspolitik der rot-grünen Stadtregierung unter der Federführung von Vizebürgermeisterin Vassilakou, die weiterhin zu einer unnötigen Polarisierung beiträgt."